Begleitet ins eigene Start-up für Hochschulabsolventen – Maximale Freiheit bei minimalem Risiko

Du möchtest eigenverantwortlich Arbeiten, Dein eigener Chef sein und maximale berufliche Freiheit genießen? Dann ist der Weg in das eigene Unternehmen der Richtige. Doch ist dieser Weg auch eine große Herausforderung, den nicht jeder meistern kann.

Laut des KfW-Gründermonitors scheitern rund 30% aller Start-ups in Deutschland innerhalb von drei Jahren. Neben wirtschaftlichen Gründen sind persönliche Gründe wie Stress, Krankheit und Unzufriedenheit ausschlaggebend. Auch sind Hochschulabgänger, die noch wenig Praxiserfahrung gesammelt haben, häufig betroffen.

Durch den hohen Verantwortungsgrad und dem fehlenden Fachwissen in Teilbereichen können kleine Fehler schnell schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. So beschreibt der Artikel „Bei Start-ups ist Erfolg die Ausnahme“ des Berliner Tagesspiegels das hohe Risiko einer Unternehmensgründung.

Im folgenden Artikel zeigen wir Dir verschiedene Möglichkeiten auf, um das Risiko einer Unternehmensgründung zu reduzieren.

Es könnte so einfach sein

Wie schön wäre es, wenn es Dir gelingen würde, Deine Familie und Dein Start-up unter einen Hut zu bekommen und das ganz ohne Deine eigenen Bedürfnisse komplett hintenanzustellen? Im Idealfall ist bei Deiner Unternehmensgründung die Zielgruppe bereits bekannt, sodass du kontinuierlich daran arbeiten kannst neue Kunden zu gewinnen. Zudem hast Du deine Finanzen im Blick und erlebst keine böse Überraschung am Ende des Monats.

Was kannst Du tun?

Damit Du deinen Traum vom eigenen Unternehmen trotzdem umsetzen kannst, und hierfür nicht dein Hab und Gut verlierst, kannst Du Kontakt mit Experten aufnehmen, die Dir individuell dabei helfen dein Unternehmen groß zu ziehen. Online findest Du hierfür viele Gründungsberater in Deiner Nähe, die Dir bei individuellen Fachfragen und anderen Belangen zur Seite stehen. Das kann zwar für junge Unternehmen teuer sein, aber gerade bei juristischen Angelegenheiten sollten keine Fehler gemacht werden.

Die Berater helfen Dir dabei, die für Dich richtige Rechtsform auszuwählen, den dichten Urwald der Datenschutzverordnung zu durchblicken und die Buchhaltung von Anfang an im Griff zu haben. Für junge Unternehmer mit niedrigem Kapital bieten einige Berater auch gesonderte Tarife an.

Heimvorteil für Studierende und Absolventen

Falls Du derzeit noch studierst hast Du den Vorteil, dass viele Universitäten unterschiedliche Hochschulgruppen für Gründungsinteressierte anbieten. Über solche Hochschulgruppen vernetzt Du dich mit Gleichgesinnten und findest vielleicht sogar einen passenden Geschäftspartner für Dein Start-up. Einige Career-Center bieten zudem eine allgemeine Beratung zum Thema Gründen an.

Für alle Gründungsinteressierte bietet die Industrie- und Handwerkskammern eine Gründungsberatung an. Darüber hinaus ist sie die erste Anlaufstelle, um alle Basisinformationen für Deine Gründung zu erhalten. Gegebenenfalls verweisen sie Dich auch auf weitere Dienstleister, welche Dir helfen können.

Spannende Alternativen: Franchise, Nachfolge oder Tech Startup School

Franchise

Es gibt noch drei weitere Arten, um in das Unternehmertum einzutreten. Zum einen gibt es die Möglichkeit ein Franchise zu gründen. Hierfür erhältst Du von Deinem Franchisegeber eine Lizenz oder einen Franchisevertrag, der es Dir ermöglicht das Geschäftsmodell umzusetzen und auf das Netzwerk anderer Franchisenehmer zurückzugreifen.

Zusätzlich werden Dir Markennamen, Werbung und Warengruppen von dem Franchisegeber zur Verfügung gestellt. Hierfür muss jedoch häufig eine Gebühr gezahlt werden. Allerdings besteht für die Unternehmensgründung im Franchisemodell keine Garantie dafür, dass das Geschäftsmodell bei Dir erfolgreich ist. Welche weiteren Franchiesmöglichkeiten es gibt kannst Du hier nachlesen.

Nachfolge

Eine weitere alternative Gründungsmöglichkeit ist die Übernahme eines bereits bestehenden Unternehmens. Häufig fehlen in mittelständischen Betrieben gut qualifizierte Führungspersonen, die den Betrieb übernehmen wollen. Die vorherigen Unternehmer gehen in Rente oder sind aus anderen Gründen nicht mehr in der Lage, sich um den Betrieb zu kümmern.

Diese Unternehmen haben einen festen Kundenstamm, eine bereits bestehende Einrichtung und Räumlichkeiten sowie Mitarbeiter. Jedoch wird für ein bestehendes Unternehmen oftmals eine entsprechende Übernahmegebühr fällig. Das klingt interessant? Hier findest Du eine staatliche Unternehmensbörse.

Tech Startup School

Alternativ gibt es auch Programme, in denen Du von der Idee bis zur Markteintritt begleitet wirst. Bei der Tech-Startup-School stellen mehre Firmen Ihre Gründungsidee zur Verfügung. In einem achtwöchigen Programm wirst Du dabei begleitet Deine Geschäftsidee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu entwickeln. Bei der Tech-Startup-School kannst Du ein für Dich interessantes Themengebiet auswählen und vom ersten Tag ab an dem Aufbau deines Unternehmens arbeiten. Dabei stehende Dir erfahrene Gründungsberater zur Seite und unterstützen Dich über den gesamten Zeitraum und darüber hinaus.

Es kommen zudem keine Teilnahmekosten auf Dich zu, denn die Tech Startup School ist kostenlos.  Du behältst  die freie Entscheidung, ob Du nach der Programm weitermachen willst, oder mit dem Wissen lieber etwas eigenes Aufbauen möchtest. Im letzeren Fall fallen für Dich natürlich keine Kosten für die Teilnahme an. Bei erfolgreicher Umsetzung muss lediglich eine kleiner Firmenanteil abgetreten werden, der größte Anteil von 73% bleibt aber bei Dir und Deinem Team. Wenn Dir dieser Ansatz gefällt, kannst Du Dir unsere Teilnehmereinblicke hier herunterladen.