Brauchen Gründer einen NDA, wenn sie mit Dienstleistern arbeiten?

Du hast eine Geschäftsidee, die Du gerne umsetzen möchtest und musst dich dafür an Externe wenden. Aber Du hast Angst davor, dass Deine Idee von potentiellen Dienstleistern, Kooperationspartnern oder Investoren geklaut anstatt unterstützt wird? Du möchtest Deine Idee schützen, aber Du bist Dir unsicher ob eine NDA der richtige Weg dafür ist.

In diesem Artikel zeigen wir Dir, ob Du als Gründer ein NDA brauchst oder nicht.

Was ist überhaupt ein NDA?

Unter einem NDA versteht man zu Deutsch eine Geheimhaltungsvereinbarung. Die Abkürzung leitet sich aus dem englischen Begriff Non-Disclosure-Agreement ab. In einer solchen Erklärung unterschreiben beide Parteien dafür, eine Idee oder bestimmtes Gedankengut einen festgelegten Zeitraum lang geheim zu halten. Im Idealfall wird durch Vorlage eines NDA Deine Idee vollständig geschützt.

Werden NDAs überbewertet und brauchst Du das als Gründer überhaupt?

Ein NDA bietet weder einen sicheren Schutz vor dem Ideenklau, da Ideen in Deutschland nicht schutzfähig sind, noch entsteht dadurch eine gute Vertrauensbasis zwischen möglichen Investoren oder Kooperationspartnern und Gründern. Daher kann man ihren Nutzen durchaus hinterfragen. Ein NDA erweckt direkt einen Eindruck des Misstrauens, obwohl eine harmonische und unterstützende Zusammenarbeit angestrebt wird.

Grundsätzlich gilt: Hohes Vertrauen in Dich selbst, das geschäftliche Umfeld und Deine Geschäftsidee ist wichtiger als eine Geheimhaltungsvereinbarung und kann diese ersetzen.

Der Hauptgrund auf ein NDA zu verzichten ist jedoch, dass Gründer und Gründerinnen der Geschäftsidee häufig einen völlig falschen Stellenwert zuschreiben.

Besser: Das Hauptaugenmerk auf die Geschäftsmodellentwicklung legen

Die wahre Arbeit bei einer Gründung liegt in der Weiterentwicklung einer Idee zu einem Geschäftsmodell. Dieser Prozess nimmt auch die meiste Zeit in Anspruch. Daher werden auch die wenigsten Unternehmer auf die Idee kommen, eine Idee zu klauen, da sie die Zeit und den Aufwand zur Geschäftsmodellentwicklung nicht auf sich nehmen möchten.

Bei der Tech Start-up-School wird in einem begleitenden Programm eine Geschäftsidee validiert und zum finanzierbaren Geschäftsmodell weiterentwickelt. Durch die intensive Begleitung gelingt das bereits innerhalb von acht Wochen, ohne eine solche Unterstützung dauert es dementsprechend länger. Niemand möchte diese Zeit auf sich nehmen, um eine Idee zu stehlen.

Last but not least ist die Chance auf einen Ideenklau sehr gering, da eine Geschäftsidee allein nur selten so gut ist, dass ein Investor sie direkt selbst umsetzen möchte. Du solltest also Deine Idee nicht überschätzen, sondern Dich vielmehr um die richtige und gute Vorbereitung und Umsetzung Deines Geschäftsmodells kümmern. Erst dadurch wird die Idee tragfähig und finanzierungswürdig.

Wie Du Deine Idee trotzdem schützen kannst

Ein ganz einfacher Tipp hilft Dir beim Schutz Deiner Geschäftsidee. Plaudere einfach nicht allzu früh allzu viele Details aus, sondern immer nur so viel wie nötig. Vergiss dabei aber nicht, dass Austausch mit anderen Gründern oder potentiellen Kunden und Kooperationspartner wichtig ist und bei der Optimierung und Anpassung Deiner Ideen helfen kann.

Ohne Deine Idee mit den richtigen Personen zu teilen, wirst Du auch nicht erfahren, ob sie gut ist. Sobald eine Geschäftsgrundlage gefunden wurde und erste Verträge geschlossen wurden können mehr und mehr Details verraten werden.

Die Tech-Startup-School bietet Dir durch die umfassende Begleitung die Möglichkeit innerhalb von acht Wochen ein Unternehmen zu gründen. Nur einer der vielen Vorteile ist dabei auch, dass Du Dich nicht mehr mit Dingen wie NDAs oder anderen Lappalien herumschlagen musst. Wenn sich das für Dich gut anhört, dann lade Dir unser Whitepaper über den Ablauf einer Tech Start-up School kostenlos herunter.