20 Bücher, die angehende Gründerinnen und Gründer lesen sollten – Wir haben die wichtigsten Punkte daraus zusammengefasst

Wissen, auch zum Thema Gründen kannst du dir nicht nur über professionelle Beratung, sondern auch selbstständig beschaffen. Aber wie soll man sich in einem Meer von „Fach“-Literatur zurechtfinden?

Welche Bücher können dir das nötige Start-up-Know-How vermitteln?

Gibt es nicht einen besseren Weg, als dutzende Bücher vollständig zu lesen – wenn das relevante Wissen nur einen Bruchteil davon füllt?

Wie erkennst du Erfolgsrezepte – und schützt dich selbst vor Risiken?

In diesem Artikel haben wir die wichtigsten 20 Bücher rund um das Thema Gründen zusammengefasst. Lese unsere Zusammenfassungen um einen guten Überblick über das Buch zu bekommen. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du es bestellen und tiefer einsteigen.

Außerdem verlosen wir im Rahmen eines Gewinnspiels unsere 12 Lieblingsbücher aus dieser Liste an eine glückliche Gewinnerin oder einen glücklichen Gewinner. Einlesen und teilnehmen lohnt sich.

Wir wünschen Dir viel Spaß!

Inhaltsverzeichnis

21 Days to a Big Idea Creating Breakthrough Business ConceptsBryan Mattimore, 21 Days to a Big Idea!: Creating Breakthrough Business Concepts

Mit Hilfe dieses Buchs lernst du, wie du die kreative und die rationale Seite deines Gehirns so miteinander kombinieren kannst, dass du schneller mehr Ideen generierst. Es vermittelt außerdem Strategien, um in weniger als 21 Tagen auf langfristig nachhaltiges Unternehmen zu gründen. Das Buch zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es diese Prozesse, insbesondere für Teams, sehr einfach umsetzbar macht.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Versuche wie ein Kind zu denken, oder dich an Wünschen von Kindern zu orientieren. (Was heißt das?)
  2. Generiere mit Hilfe der „and“ Technik innerhalb von 30 Sekunden Ideen. (Wie funktioniert die?)
  3. Finde mit Hilfe von Billboarding passende Geschäftsideen. (Was ist Billboarding und wie funktioniert das?)

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Daniel Goleman, Focus: The Hidden Driver of Excellence

Dieses Buch verdeutlicht, wie wichtig Aufmerksamkeit ist, um in jedem Lebensbereich erfolgreich zu sein und hilft dabei diese zu schärfen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Wenn du dich gedanklich überfordert fühlst, lasse deine Gedanken eine Weile schweifen. Konzentrierter Fokus ist anstrengend und eine Pause ist nötig, um sich wieder zu konzentrieren. Ein Spaziergang ohne Smartphone wirkt Wunder.
  2. Genug Schlaf, Bewegung und eine gesunde Ernährung sind wichtig, um sich zu konzentrieren. Aber du kannst nichts besseres für deine Motivation und Willensstärke tun, als an etwas zu arbeiten, das du liebst.
  3. So früh wie möglich an Herausforderungen in der Zukunft zu denken, macht es leichter die Zukunft vorhersehbar zu gestalten und zu planen. Das braucht Übung, weil man lernen muss die Auswirkung und das Risiko von Problemen einzuschätzen sowie diese dann zu priorisieren – aber es lohnt sich.

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Jay Abraham, Getting Everything You Can Out of All You’ve Got: 21 Ways You Can Out-Think, Out-Perform, and Out-Earn the Competition

Dieses Buch zeigt dir, wie du auf 21 unterschiedliche Wege die Konkurrenz ausstechen kannst, indem du mit den Vorteilen arbeitest, die du bereits hast. Es hilft dir dabei Chancen und Gelegenheiten zu erkennen, wo andere Hindernisse sehen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Käufe passieren, wenn Zweifel und Risiken beim Kunden abgebaut sind. Reduziere das Risiko deiner Kunden mit einer „Besser-als-risikofrei-Garantie“. Statt nur das Geld für den Kauf zurückzuerstatten, sollten auch die den Kauf begleitenden Aufwände (Zeit, Geld) erstattet werden.
  2. Baue symbiotische Beziehungen mit verwandten Unternehmen auf, die keine direkten Konkurrenten sind. Landschaftsgärtner und Immobilienmakler sind ein gutes Beispiel für solche Beziehungen.
  3. Prämien und Treueprogramme helfen, um die Bindung von Kunden und Stammkunden zu systematisieren. Barauszahlungen für Einkäufe, Sonderangebote oder Rabatte sind einfache Möglichkeiten, um eroberte Marktanteile zu halten.

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Ryan Holiday, Growth Hacker Marketing: A Primer on the future of PR, Marketing, and Advertising

Dieses Buch vermittelt anhand eines 4-Schritte-Frameworks, wie moderne Start-ups die Hürde zwischen Marketing und Produktentwicklung überwinden, um das Produkt an sich als Mittel zu nutzen, um neue Kunden zu gewinnen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Marketing für Startups ist heute anders als vor 20 Jahren – das liegt vor allem am Internet. Alte Taktiken funktionieren nicht mehr – die Strategien aber schon.
  2. Designe Produkte so, dass die Nutzung durch den User automatisch neue User anlockt. Starte mit einer kleinen, spezifischen Gruppe deiner idealen Kunden, um schnell und günstig mit Experimenten deine Designs zu testen. Wenn du eine funktionierendes Design gefunden hast, finde heraus wie du es weiter optimieren kannst.
  3. Biete deinen Nutzern starke Anreize, damit sie deine Angebote empfehlen. Das können attraktive zusätzliche Leistungen oder Vergünstigungen sein.

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John C. Maxwell, How Sucessful People think

Dieses Buch legt elf spezifische Denkweisen dar, die du dir aneignen kannst, um ein besseres, glücklicheres und erfolgreicheres Leben zu führen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Schaue am Anfang deines Tages in deinen Kalender und finde heraus, welche deiner Termine die größten Lernchancen für dich beinhalten. Durch diese Vorbereitung machst du dir immer wieder bewusst, wie deine großen Pläne mit deinem Tag zusammenhängen.
  2. Du kannst kreativer werden, indem du immer mehrere Entscheidungsmöglichkeiten auflistest und dich erst dann entscheidest. Kreativität ist keine Gabe, sondern eine Fähigkeit, die man trainieren kann.
  3. Wenn jemand Ihren Nachruf für die Zeitung von morgen schreiben würde, was würde er über deinen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft sagen? Stelle dir diese Frage um dich auf das Lösen von wichtigen Problemen zu konzentrieren.

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Alistair Croll & Benjamin Yoskovitz, Lean Analytics: Use Data to build a better Start-up faster

Lean Analytics öffnet die Welt des Sammelns und Analysierens von Daten für neue Unternehmer, indem es vermittelt, wie du Daten als leistungsstarkes Tool nutzen kannst. Dabei musst du dich nicht übermäßig darauf konzentrieren dein Unternehmen schneller zu Gründen, weil du die richtigen Metriken nutzt.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Sei Daten-informiert, nicht datengetrieben. Daten zeigen immer nur ein unvollständiges Bild der Realität. Wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du durch die Kombination der Daten mit deinen eigenen Erfahrungen bessere Entscheidungen treffen.
  2. Alle erfolgreichen Startups durchlaufen fünf verschiedene Phasen. Zuerst werden die (teuren) Probleme der Kunden verstanden. Dann wird eine Lösung gesucht, für die diese Kunden zahlen würden. Die Lösung wird bekannt gemacht. Im nächsten Schritt wird sichergestellt, dass das Start-up profitabel ist. Ist dies erreicht, wird skaliert.
  3. Lege fest, welche Metrik für jede Stufe wichtig ist, damit du dich nicht in einer Flut von Daten verhedderst.

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Oren Klaff, Pitch Anything: An Innovative Method for Presenting, Persuading, and Winning the Deal

Durch dieses Buch kannst du lernen mit Hilfe von Neuroökonomie auf eine völlig neue Art zu pitchen und dadurch andere Menschen leichter zu überzeugen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Dein Pitch muss das Neandertalerhirn des Publikums ansprechen. Erzähle eine Geschichte, um auch die emotionale Hälfte des Hirns deiner Zuhörer mitzunehmen.
  2. Mach dich selbst zum Preis. Statt dich beim Kunden gedanklich „zu bewerben“, solltest du diesen auch sich qualifizieren lassen.
  3. Werde dir dem Statusgefälle gegenüber deinem Gesprächspartner bewusst. Ein Gespräch auf Augenhöhe ist ideal – nutze Humor und Empathie, um Statusgefälle zu überwinden.

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Chris Guillebeau, The $100 Startup: Reinvent the Way You Make a Living, Do What You Love, and Create a New Future

Dieses Buch zeigt dir, wie Du dich von den Fesseln eines nine-to-five-Jobs befreien kannst, indem du deine Leidenschaft und Fähigkeiten mit deinem eigenen Mikrobusiness kombinierst, das du Dank des Internets für $ 100 oder weniger starten kannst.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Leidenschaft macht nur ein Drittel des Erfolgs aus. Du brauchst auch die Fähigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen und Kunden, die bereit sind dafür zu bezahlen.
  2. Wenn Du möchtest, dass deine Leidenschaft mehr ist als ein Hobby, konzentriere dich auf Gewinn und niedrige Kosten. Vor allem in der Anfangsphase von Unternehmen korrelieren Umsätze oft linear mit der Anzahl von potentiellen Kunden, mit denen du sprichst.
  3. Pläne sollten simpel sein, denn das „Tun“ ist wichtiger als das planen. Prüfe Hypothesen in der realen Welt, statt lange zu recherchieren.

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John C. Maxwell, The 21 Irrefutable Laws of Leadership: Follow Them and People Will Follow You

Durch dieses Buch kannst du lernen, dass Führung gelernt werden kann und dass Du auch eine Führungskraft werden kannst, wenn Du einige der universellen Prinzipien, die in jeder Führungs-Anhänger-Beziehung zum Tragen kommen, verinnerlichst.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Stelle sicher, dass Du bodenständig bleibst und dich an deine eigenen Regeln hältst. Verrate deine Werte nicht.
  2. Verdiene dir Respekt, indem du Vertrauen schaffst. Vertraue deinen Kollegen, sei authentisch und gebe Fehler zu, wenn sie passieren.
  3. Gute Führung erlernst Du nicht an einem Tag. Du musst jeden Tag daran arbeiten. Finde heraus, wie du dich verbessern kannst und arbeite dann Stück für Stück daran.

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Bildergebnis für Richard Koch, Das 80/20-Prinzip: Mehr Erfolg mit weniger AufwandRichard Koch, Das 80/20-Prinzip: Mehr Erfolg mit weniger Aufwand

Das 80/20-Prinzip zeigt, wie Du deine Effektivität sowohl im eigenen Leben als auch im Geschäft steigern kannst, indem Du immer bedenkst, dass nicht jeder Input die gleiche Menge an Ergebnissen hervorbringt.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Menschen erwarten, dass das Leben fair und ausgeglichen ist, aber das ist es nicht. Wenn du diese Ungleichheit akzeptierst, kannst du sie zu deinem Vorteil nutzen.
  2. Der wichtigste Aspekt, den ein Unternehmen optimieren kann, ist die eigene Produktpalette. Wer sich auf die erfolgreichsten Produkte konzentriert – und die schlechten Produkte einstampft – wird profitabler.
  3. Du benötigst keine genauen Zahlen, um das 80/20-Prinzip zu verwenden. Schätzungen über den Daumen hinweg reichen oft vollkommen aus.

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Steve Blank und Bob Dorf, The Startup Owner’s Manual: The Step-By-Step Guide for Building a Great Company

Die beiden Autoren dieses Buches stellen die These auf, dass Start-ups keine kleinen Versionen von großen Unternehmen sind und deswegen grundverschieden arbeiten. Das Ziel eines Start-ups sei es ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu finden. Das bedeutet, dass ein sich wiederholender Prozess genutzt werden muss, um die (teuren) Probleme der Kunden immer besser zu verstehen und so sich Stück für Stück einer passenden Produktlösung anzunähern.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Man sollte nie denken, dass „man schon weiß, was der Kunde will“. Stattdessen sollte man eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um erste Hypothesen zu prüfen und deren Probleme zu verstehen.
  2. Statt schnell einen Prototyp aus einer „guten Idee“ zu entwickeln, sollte man lieber einen wissenschaftlichen Ansatz wählen: Hypothesen aufstellen, diese durch Experimente testen, aus den Ergebnissen lernen und den Kreislauf von vorne beginnen.
  3. Traditionelle Businesspläne eignen sich nicht für Start-ups, die noch auf der Suche nach einem Geschäftsmodell. Businesspläne legen kein iteratives Vorgehen zu Grunde. Die Nutzung des Business Model Canvas eignet sich besser.

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Eric Ries, The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses

Der Autor übertrug die Erkenntnisse der Lean Production auf die Gründerszene und hat so ein Modell entwickelt, mit dem Start-ups ihre Geschäftsmodelle finden können. Damit legte er den Grundstein für eine neue, schlanke Bewegung in der Start-up-Szene und inspirierte damit auch Bob Dorf und Steve Blank (The Startup Owner’s Manual). Das Buch beschreibt die Bauen-Testen-Lernen-Schleife im Detail und zeigt warum es so wichtig ist, schneller als der Wettbewerb zu lernen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Benutze einen halb-wissenschaftlichen Ansatz, um Hypothesen und Ideen auf Korrektheit zu überprüfen. Halb-wissenschaftlich heißt hier, dass man sich nicht mit Recherche, Umfragen und Statistiken aufhalten soll, sondern schnell kleine (geldbringende) Experimente in der realen Welt startet.
  2. Teste Varianten, um Auswirkungen festzustellen. Wer weine App entwickelt, kann zum Beispiel erst an die Hälfte der User ein Design-Update ausrollen und messen, wie sich die Kennzahlen – zum Beispiel Interaktion oder Umsatz – ändern.
  3. Erkenne Fassadenmetriken und mache einen großen Bogen um sie herum. Wichtige Metriken sind die Metriken, die zeigen ob Du dich deinem Ziel näherst oder deine Rechnungen bezahlen kannst – Umsatz, Kunden, Bestellungen zum Beispiel. Likes auf Instagram oder Seitenaufrufe sind dagegen Fassadenmetriken.

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Günter Faltin, Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein

Der Gründer der „Teekampagne“ und Professor für Entrepreneurship bricht mit alten Konventionen und macht Lust auf das Gründen. Businesspläne bekommen ihr Fett weg und die Geschäftsmodellentwicklung mit ihrer Überprüfung von Annahmen wird in den Vordergrund gestellt.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Der Markt bietet alle Bausteine, die das eigene Geschäftsmodell benötigten. Buchhaltung, Software, Komponenten können von extern bezogen werden. So bleiben die Fixkosten gering und das Geschäftsmodell kann sich schnell weiterentwickeln. Übrig bleibt der Fokus auf das Konzept und die strategischen Geschäftsbereiche.
  2. Das Ziel des Unternehmers ist, sich im Unternehmen selbst überflüssig zu machen. Operative Aufgaben sollten – wenn sie nicht ausgelagert sind – so schnell wie möglich in Standardprozessanweisungen übersetzt und delegiert werden.
  3. Die Idee und deren Weiterentwicklung zum Geschäftsmodell sind die wichtigste Aufgabe der Gründerin. Es lohnt sich Zeit in deren Entwicklung zu stecken und das Geschäftsmodell stetig weiter zu verbessern.

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Alexander Osterwalder, Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers

Der Autor führt das „Business Model Canvas“ ein, mit der man auf Papier Ideen generiert sowie Rollen, Prozesse und Abhängigkeiten visualisiert. Diese Ideen können dann im weiteren Verlauf getestet werden und das Geschäftsmodell so weiterentwickelt.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Die neun Elemente eines Geschäftsmodells sind die Kundentypen, der Wert (Value Proposition), die Marketingkanäle, die Kundenbeziehungen, die Umsatzströme, die Schlüsselressourcen, Schlüsselaufgaben und Schlüsselpartnerschaften sowie die Kostenstruktur.
  2. Innovative Unternehmen überprüfen Ihre Geschäftsmodelle fortlaufend. Sie versuchen ihre eigenen Disruptoren zu sein und greifen mit eigenen, aber ausgelagerten Start-ups ihr Kerngeschäft an.
  3. Es gibt vier Katalysatoren, die neue Geschäftsmodelle möglich machen: Die Entscheidung einen nicht ausgelasteten Vermögenswert auszulasten (Standzeiten von Maschinenparks vermieten), ein neues Angebot an Kunden (Smartphone statt Tastenhandy), ein Wandel des Kundenservice (Same-Day-Delivery statt drei Werktage) oder eine Innovation in der Finanzierung (Leasen statt Kaufen von Kopierern).

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Dietmar Grichnik, Manuel Heß et al., Startup Navigator: Das Handbuch

Das Autorenteam der Universität St. Gallen destilliert die Ergebnisse der eigenen Forschung und die Erfahrungen von Gründern in einem Handbuch voller Tools und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Von der Weiterentwicklung der Idee bis zur Skalierung des Unternehmens werden Gründerinnen und Gründer an die Hand genommen.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Das Fundament einer Gründung sind die Kunden, deren Probleme und die Motivation der Gründerin. Diese drei Aspekte müssen klar sein, um darauf ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Aus den Problemen der Kunden sowie deren ideale Lösungen entwickelt der Gründer die Geschäftsidee und im Folgenden das Geschäftsmodell.
  2. Die Prüfung des Geschäftsmodell funktioniert über einen Prototypen, für den Kunden zahlen. So lernen die Gründenden schnell, ob das Angebot für das Problem des Kunden passt, wie der Kunde erreicht wird und welchen Vorteil der Kunde von der Nutzung hat. Der „unfaire“ Vorteil gegenüber der Konkurrenz wird klar.
  3. Vor der Skalierung durch die Zuhilfenahme von Fremdkapital sollten die (noch) benötigten Rollen im Team klar sein, die wichtigsten Partner und Risiken bekannt sein und die Lieferkette sowie die Sicherung des geistigen Eigentums geplant sein.

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Franz Sauerstein, Mehr Gewinn mit WooCommerce: So nutzen Sie versteckte Potenziale mit systematischem Marketing

Die zwei wichtigsten Aufgaben eines eCommerce-Unternehmens sind das Marketing und der Einkauf. Der Autor hat einen Leitfaden für Onlineshop-Betreiber geschrieben, die Ihren Marketing-Funnel aufbauen, bestehende Aktivitäten ordnen und verbessern möchten.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Die Schritte eines potentiellen Kunden hin zum Kauf lassen sich in Phasen unterteilen: Fremde, Besucher, Interessenten, Qualifizierte, Kunden (und darüber hinaus Stammkunden). Für Shopbetreiber hat jede dieser Gruppe ein anderes Ziel und benötigt deswegen andere Ansprache, Inhalte und Funktionen inner- und außerhalb des eigenen Shops.
  2. Die Kontaktdaten potentieller Kunden sind Gold wert: Statt über Dritte wie Facebook oder Google Ads Traffic einzukaufen, können Angebote und wertvolle Informationen gezielt, personalisiert und zum richtigen Zeitpunkt vollautomatisch verschickt werden. Wertvolle Inhalte wie eBooks, Videos oder Tools können im Tausch gegen Kontaktdaten vom Besucher freigeschalten werden.
  3. Erfolgreiche Onlineshops vergraulen die meisten ihrer Besucher, indem sie sich klar positionieren. Die idealen potentiellen Kunden fühlen sich durch die klare Positionierung angesprochen, bauen schneller Vertrauen auf und kaufen mehr und öfter.

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Alexander Osterwalder, Value Proposition Design: How to Create Products and Services Customers Want

Die aktive Auseinandersetzung mit dem angestrebten Wertversprechen für den Kunden führt zur Entwicklung von Produkten und Services, die Kunden kaufen wollen. Das Buch ist eher eine Sammlung von Vorlagen und Übungen als ein klassischer Business-Ratgeber.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Erfolgreiche Innovationen erzeugen Wert beim Kunden, indem sie diesen helfen ihre beruflichen und / oder privaten Ziele zu erreichen. Deswegen müssen Gründerinnen die Probleme und Ziele Ihrer potentiellen Kunden verstehen, um den Product-Market-Fit zu erreichen.
  2. Der Wert einer Dienstleistung bemisst sich auf zwei verschiedene Arten: Zum einen die Vorteile, die jemand durch deren Nutzung erlangt und zum anderen durch die vermiedenen Nachteile. Die Vermeidung von Herausforderungen, Stress oder Schmerz ist ein starker Antrieb.
  3. Gute Wertversprechen konzentrieren sich auf eine sehr enge Auswahl von Schmerzen, Wünschen und Lösungen. So erkennen sich die idealen Kunden selbst zügig wieder, bauen Vertrauen auf und nehmen das Angebot schneller und intensiver in Anspruch.

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Verne Harnish, Scaling Up Skalieren auch Sie! Weshalb es einige Unternehmen packen… und warum andere stranden

Der Autor zeigt in seinem Buch die Schlüsselelemente aus denen umsetzbare Unternehmensstrategien entstehen. Durch klar verständliche Metriken und enge Kommunikation innerhalb des Unternehmens kann das Geschäftsmodell durch schnelles Lernen optimiert und zügiges Wachstum ermöglicht werden.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Top-Mitarbeiter arbeiten am Besten, wenn die Erwartungen an Sie und die Ziele klar, messbar und erreichbar sind. Jeder Mitarbeiter im Team sollte wissen, welchen Beitrag er zur Erreichung des gemeinsamen Ziels leistet und so selbst Verbesserungspotential erkennen können.
  2. Unternehmensstrategie sollte im Einklang mit den Werten der Organisation entwickelt werden. Die Werte und die Strategie sollten in der täglichen operative Arbeit, welche die Kultur bildet, spürbar sein.
  3. Setze dir große, schwierige Ziele (Big Hairy Audacious Goals, BHAGs) für das Unternehmen und gebe dir 90 Tage Zeit, um diese zu erreichen. Das Überziel muss dafür auf Abteilungen und Mitarbeiter heruntergebrochen werden und dabei messbar bleiben. In wöchentlichen Meetings wird der Fortschritt besprochen und die Zielerreichung unterstützt.

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Clayton M. Christensen, The Innovator’s Dilemma: The Revolutionary Book That Will Change the Way You Do Business

Dieser Buchtipp innerhalb der Gründerszene erklärt, wie Disruption funktioniert, warum Marktführer scheitern, wenn sich Rahmenbedingungen ändern und wie Gründerinnen und Gründer dies ausnutzen können.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Es gibt zwei Arten von Technologie: Disruptive und erhaltende Technologie. Innovation funktioniert für beide Arten unterschiedlich. Disruptive Technologie ändert die Spielregeln in Branchen, weil Probleme auf eine neue Art gelöst werden oder für eine neue Kundengruppe. Erhaltende Technologie wird optimiert – meistens durch neue Funktionen oder größere Kapazitäten.
  2. Die Ressourcen, Prozesse und Werte eines Unternehmens müssen zu den Kunden passen. Marktführer haben viele Ressourcen, aber können ihre Werte und Prozesse nur sehr langsam verändern. Start-ups sind hier schneller und können sich Marktanteile in Nischenmärkten erobern und von dort expandieren.
  3. Marktführer bleiben innovativ, in dem Sie Start-ups außerhalb des Konzerns gründen und diese die eigenen Geschäftsbereiche angreifen lassen. Die Start-ups können die richtigen Werte und Prozesse finden und werden von der Mutter mit den nötigen Ressourcen ausgestattet.

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Simon Sinek, Find Your Why: A Practical Guide for Discovering Purpose for You and Your Team

Dieser Praxisleitfaden nimmt angehende Gründerinnen und Gründer an die Hand, damit diese herausfinden können, warum sie tun, was sie tun. So gewinnen Sie eine starke Motivation für die tägliche Arbeit und eine Geschichte, die sie mit der Welt teilen können.

Die drei wichtigsten Learnings sind:

  1. Um herauszufinden, was der eigene Antrieb ist, sollte man sich die Geschichten aus der eigenen Vergangenheit genau vornehmen. Im Gespräch mit Freunden findet man so schnell heraus, welche Muster es in der Motivation für diese Handlungen gibt.
  2. Wenn die eigene Motivation klar ist, sollte man sich fragen mit welcher Haltung und Handlungen man seine Ziele in die Tat umsetzt. So kann man bei wichtigen Entscheidungen richtig vorgehen und sich privat und beruflich in eine Richtung entwickelt, welche die eigene Motivation unterstützt.
  3. Wenn die eigene Motivation klar ist, darf man sie mit anderen teilen. Gute Geschichten haben die Macht andere zu inspirieren, Gespräche mit Tiefgang zu füllen und die eigene Motivation ständig zu hinterfragen und mehr und mehr zu schärfen.

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Unser Tipp zum Schluss

Theoretisches Wissen ist nur die halbe Miete. In der Tech Start-up School triffst Du auf Berufserfahrene, Hochschulabsolventen und Studenten – und eine von vielen Geschäftsideen. In 8 Wochen entwickelt ihr mit unserer Begleitung aus dieser Geschäftsidee ein finanzierbares Geschäftsmodell und könnt danach mit eurem eigenem Start-up loslegen, wenn ihr das wollt.

So sammelt ihr in kurzer Zeit Praxiserfahrung, lernt potentielle Mitgründer und Investoren kennen und habt euer Geschäftsmodell bereits validiert. Wenn sich das für dich attraktiv anhört, dann schaue dir doch an, was unsere ehemaligen Teilnehmenden über die Tech Start-up School sagen: